Auf der Neugeborenen-Station werden Monat für Monat rund 60 Babys stationär behandelt. Oft sind sie bei der Geburt zu klein, zu leicht oder zu schwach. Auf der Neugeborenen-Station werden Monat für Monat rund 60 Babys stationär behandelt. Oft sind sie bei der Geburt zu klein, zu leicht oder zu schwach.

Gesundheitsfürsorge für die Ärmsten des Landes

Die SOS-Mutter-Kind-Klinik in der somalischen Hauptstadt Mogadischu besteht seit 1988. Bis heute ist sie die einzige Geburtenstation und Gynäkologie des Landes, deren Leistungen unentgeltlich sind. Schwangere, Mütter und Kinder nehmen oft tagelange Märsche auf sich, um zur Klinik zu gelangen und sich dort behandeln zu lassen. „Und das ist bis heute so geblieben. Der Bedarf an Unterstützung ist enorm“, so Dr. Mohamed Dakane, Ärztlicher Direktor der SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadischu.

Die Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern in der SOS-Klinik in Mogadischu helfen den Frauen und Kindern in der Region mit folgenden Leistungen:Geburtshilfe,Gynäkologische Untersuchungen,Chirurgische Eingriffe, Versorgung von Notfällen, Allgemeine medizinische Versorgung, z.B. Malaria, Diarrhoe, Impfungen und Aufbaunahrung für Kleinkinder

Die ambulante Station der SOS-Klinik behandelt bis zu 200 Patienten pro Tag. Mangelernährung, Malaria und Diarrhoe zählen zu den häufigsten Problemen. Die ambulante Station der SOS-Klinik behandelt bis zu 200 Patienten pro Tag. Mangelernährung, Malaria und Diarrhoe zählen zu den häufigsten Problemen.
„Die SOS-Klinik ist das Rückgrat unserer Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Familien in Somalia. Der Bedarf an Unterstützung ist enorm", so Dr. Mohamed Dakane, Ärztlicher Direktor der SOS-Mutter-Kind-Klinik. „Die SOS-Klinik ist das Rückgrat unserer Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Familien in Somalia. Der Bedarf an Unterstützung ist enorm", so Dr. Mohamed Dakane, Ärztlicher Direktor der SOS-Mutter-Kind-Klinik.

 

Rettungsanker in der Not

Seit die SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadischu vor fast 30 Jahren errichtet wurde, ist sie permanent voll ausgelastet. Die Gebäude haben während der Bürgerkriegsjahre zusätzlich gelitten, die Aus-
stattung ist veraltet und abgenutzt. Es muss dringend modernisiert und erweitert werden, damit die Klinik ihrem hohen Patientenaufkommen auch in Zukunft gerecht werden kann.

Aufgrund der schwierigen Sicherheitslage war es bis dato nicht möglich, das Klinikgebäude instandzusetzen und die Einrichtung entsprechnd modernster Standards zu erneuern. Nachdem sich die politische Lage des Landes nun mittlerweile weitestgehend stabilisiert hat, kann die Planungen für die Modernisierung der Mutter-Kind-Klinik beginnen.

„Die SOS-Klinik ist das Rückgrat unserer Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Familien in Somalia“, so Dakane. Die Renovierung der SOS-Klinik Mogadischu kann also zu einem bedeutenden Symbol des Wandels in Somalia werden.

Theorieunterricht an der SOS-Krankenpflegeschule in Mogadischu Theorieunterricht an der SOS-Krankenpflegeschule in Mogadischu

Ausbildung in der SOS-Krankenpflegeschule

Weil es in Somalia an gut ausgebildetem Pflegepersonal mangelt, wurde vor mehr als 10 Jahren die SOS-Krankenpflegeschule in Mogadischu eröffnet. Hier bilden wir jedes Jahr 30 junge Menschen über einen Zeitraum von drei Jahren zu qualifizierten Pflegekräften aus. Krankenschwestern und Krankenpfleger, die in Somalia so dringend gebraucht werden.