Aufbruch in eine chancenreiche Zukunft

Keine Ausbildung – keine Arbeit. Keine Arbeit – kein Geld. Kein Geld – keine Sicherheit für die Familie. Diese deprimierende Formel gilt in Nigeria seit Jahrzehnten. Jetzt wollen die SOS-Kinderdörfer sie mit einem neuen Ausbildungsprojekt für Jugendliche endlich durch-brechen! Nur wenn wir Jugendliche befähigen, sich selbst zu helfen, werden sie zu Hoffnungsträgern der Gesellschaft, in der sie leben. Bitte unterstützen Sie unser wichtiges Vorhaben. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Gute Aussichten durch das landwirtschaftliche SOS-Ausbildungsprojekt in Owu Ijebu. Gute Aussichten durch das landwirtschaftliche SOS-Ausbildungsprojekt in Owu Ijebu.
Werden Sie zum Zukunftsgestalter für junge Menschen in Nigeria! Werden Sie zum Zukunftsgestalter für junge Menschen in Nigeria!

Das SOS-Ausbildungsprojekt eröffnet Jugendlichen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

„Millionen Menschen leben in Lagos und alle wollen essen!“ Anthony Nwanze, Programm-
koordinator der SOS-Kinderdörfer in Nigeria, lässt keinen Zweifel daran, dass die Produkte
der SOS-Ausbildungsfarm Owu Ijebu ihre Abnehmer in der nahen Großstadt finden werden. Jugendlichen einen Weg hinaus aus Arbeits- und Perspektivlosigkeit bieten, das ist der Traum von Anthony Nwanze – und das erklärte Ziel des neuen Ausbildungsprojekts der SOS-Kinderdörfer!

Was genau ist geplant?

Das SOS-Ausbildungsprojekt wird aus zwei Komponenten bestehen: einem Agrarinstitut und einer Ausbildungsfarm.

Theoretische Grundlagen erfahren: im SOS-Agrarinstitut

Im SOS-Agrarinstitut werden die theoretischen Grundlagen einer modernen, mechanisierten Landwirtschaft vermittelt. Dabei wird die komplette Wertschöpfungskette – Produktion, Lagerung und Verpackung sowie Vermarktung und Export – behandelt und gelehrt. Denn in all diesen Bereichen gibt es später Arbeitsplätze. Die unterschiedlichen Kurse dauern drei Monate bis zu vier Jahre.

Viehzucht und Ackerbau praktisch erlernen: auf der SOS-Ausbildungsfarm

Auf der SOS-Ausbildungsfarm sollen die Jugendlichen ihr theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen. Geplant sind der Anbau von Maniok, Kochbananen und Mais sowie die Zucht von Geflügel, Schweinen und Fischen sowie sogar von Schnecken, die als Delikatesse hervorragend exportiert werden können. Die SOS-Ausbildungsfarm soll sich nach der Anschubfinanzierung in einigen Jahren durch den Verkauf ihrer Erzeugnisse als kleines „Sozialunternehmen“ finanziell selbst tragen.

Im SOS-Agrarinstitut erwerben die Jugendlichen das nötige theoretische Wissen, das sie anschließend auf dem Feld in die Praxis umsetzen. Im SOS-Agrarinstitut erwerben die Jugendlichen das nötige theoretische Wissen, das sie anschließend auf dem Feld in die Praxis umsetzen.
Im Rahmen des Projekts soll eine Ausbildungsfarm mit Viehzucht und modernem Ackerbau entstehen, um den Jugendlichen der Region aussichtsreiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Im Rahmen des Projekts soll eine Ausbildungsfarm mit Viehzucht und modernem Ackerbau entstehen, um den Jugendlichen der Region aussichtsreiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe!

So schnell wie möglich soll die Errichtung des landwirtschaftlichen SOS-Ausbildungsprojekts in Owu Ijebu losgehen – doch vorher müssen die notwendigen finanziellen Mittel aufgebracht werden. Deshalb bitten wir Sie herzlich um eine großzügige Unterstützung dieses zukunftsweisenden Vorhabens! Das Projekt ist zunächst für fünf Jahre geplant und so angelegt, dass es in den Folgejahren einen Teil seiner Kosten selbst erwirtschaftet. Insgesamt 1.250 Jugendliche sollen in den ersten fünf Jahren Kurse im SOS-Agrarinstitut und auf der SOS-Ausbildungsfarm absolvieren. 

SOS setzt auf ganzheitliche Bildung

Seit jeher sind Bindung und Bildung Schwerpunkte der SOS-Kinderdörfer. Unser ganzheitlicher Ansatz zum Lernen und zur Erziehung umfasst alle Dimensionen des Kindeswohls: von der Liebe und Fürsorge in der (SOS-)Familie über die Möglichkeit, überhaupt eine Schule zu besuchen bis hin zur Begleitung bei der Berufswahl.

Eine gute Berufsausbildung ist die beste Starthilfe, die wir jungen Menschen bieten können. Denn nur wer einen Beruf erlernt, hat realistische Chancen, später einen guten Job zu finden. Und nur wer Arbeit hat, kann sich und seine Familie ernähren. Doch in armen Ländern gibt es kaum Lehrstellen. Hier setzen die SOS-Ausbildungsprogramme an, in denen wir junge Menschen in genau den Berufen ausbilden, die in ihrem Land und in ihrer Region gebraucht werden. Denn nur so finden sie später auch tatsächlich eine Arbeitsstelle.