Employability: Die State Street Bank fördert europäische SOS-Projekte

SOS und State Street ebnen benachteiligten Jugendlichen den Weg ins Arbeitsleben

Das Thema, das die SOS-Kinderdörfer und die State Street Bank verbindet, heißt "Employability". Dahinter steht die Idee, Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen, so dass sie in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt bestehen können. Ziel ist, sie für eine Beschäftigung zu befähigen und ihnen dadurch ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu ermöglichen. State Street unterstützt zahlreiche Projekte der SOS-Kinderdörfer, die benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene an eine Beschäftigung heranführen. Die Unterstützung beinhaltet aber auch die Stärkung von arbeitslosen Eltern, deren Familien aufgrund ihrer prekären Situation vom Zerbrechen bedroht sind. Mehr als 260.000 Euro hat der Finanzdienstleister für die europaweiten Projekte schon bereitgestellt.

Lokal handeln, international denken

Die Partnerschaft der SOS-Kinderdörfer mit State Street begann im Jahr 2010. Ihren Anfang nahm die Kooperation in München – dort befindet sich der deutsche Hauptsitz der Bank. Von dort aus koordinierte Florian Sprater, Project Manager State Street Bank GmbH, gemeinsam mit seinen Kollegen sowie den SOS-Kinderdörfern Schritt für Schritt das europaweite Projekt. "State Street ist als Finanzdienstleister weltweit vertreten. Daher war es uns wichtig, unser Engagement nicht nur auf ein Land zu konzentrieren. Das Thema „Employability“ ist im übertragenen Sinne grenzenlos wichtig", erklärt Frank Eggloff, Geschäftsführer der State Street Bank GmbH. Vor diesem Hintergrund sind die SOS-Kinderdörfer der ideale Partner: "Das Vorhaben von State Street, das Projekt auf eine europaweite Ebene zu heben, fand bei den SOS-Kinderdörfern große Zustimmung. SOS hat verschiedenste Einrichtungen in mehr als 130 Ländern. Wir sind ebenso wie State Street für so eine Zusammenarbeit bestens aufgestellt", so Nadja Malak, stellvertretende Geschäftsführerin SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH.

Neue Startchancen

Die Standorte, an denen sich State Street gemeinsam mit den SOS-Kinderdörfern engagiert, liegen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich und Polen. Im Jahr 2012 kam sogar noch ein Projekt in Südafrika dazu. Die Jugendlichen, die über die Projekte gefördert werden, kommen sowohl aus SOS-Einrichtungen als auch aus der Umgebung der SOS-Kinderdörfer. In Polen werden beispielsweise Familien unterstützt, bei denen die Gefahr besteht, dass sie zerbrechen und die Kinder auf der Straße landen. Unter anderem geht es darum, die Kinder und Jugendlichen in dieser äußerst schwierigen Situation zu begleiten. Zudem sollen die Eltern zu einer Beschäftigung befähigt werden, um die Existenz der Familie zu sichern. Ein anderes Projekt in Österreich richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren mit Lernschwierigkeiten. Über eine sechsmonatige Beschäftigung im SOS-Kinderdorf werden sie an den Arbeitsalltag herangeführt. So erlangen sie Routine und Sicherheit.