Die SOS-Kinderdörfer sind ein unabhängiges, nichtstaatliches und überkonfessionelles Kinder-Hilfswerk. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, notleidenden Kindern und Familien zu einem besseren Leben zu verhelfen – weltweit!
SOS-Kinderdorf, das bedeutet Zuhause.
In Imst, Tirol, baute Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf, um Kindern, die im Krieg ihre Eltern verloren hatten, wieder ein Zuhause zu geben. Damit begann er, seine ebenso einfache wie bahnbrechende Idee zu verwirklichen: Jedes Kind braucht eine Mutter und wächst am natürlichsten mit Geschwistern in einem eigenen Haus innerhalb einer Dorf-Gemeinschaft auf. Dieser familienpädagogische Ansatz machte die SOS-Kinderdörfer zu Pionieren der Kinderbetreuung und fand in den folgenden Jahrzehnten überall auf der Welt Anerkennung.
Inzwischen gibt es über 500 SOS-Kinderdörfer in 132 Ländern. Etwa 65.000 Kinder und Jugendliche haben in einer SOS-Familie ein liebevolles Zuhause gefunden. Dort erhalten sie die Chance, sich zu selbstbestimmten, lebensmutigen und verantwortungsvollen Menschen zu entwickeln. Als Kinder-Hilfswerk trägt SOS-Kinderdörfer in armen Ländern auch zur Entwicklung von Gemeinden bei: durch Bildungsarbeit und Selbsthilfe-Projekte für Familien.